Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Gedenkarbeit darf niemals enden!

Mahnende Studienfahrt zum Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.
"Blick aktuell" berichtet in der neuesten Ausgabe in seiner Serie zur Gedenkarbeit in Koblenz und Umgebung "Erinnern - mit Blick auf die Zukunft" über eine Studienreise, die unser stellvertetender Vorsitzender Joachim Hennig mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz zur Mahn- und Gedenkstätte Frauenkonzentrationslager Ravensbrück unternommen hat.

Der Artikel in Blick aktuell - Ausgabe Koblenz - 12/2016 vom 24. März HIER lesen

Den Reisebericht von Joachim Hennig finden Sie auf dieser Webseite HIER

Eine sehr passende Dokumentation über Ravensbrück bei YouTube HIER ansehen

 

Neue Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung - und wir sind dabei.


Die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn hat jetzt ihr Angebot zur Gedenkarbeit wesentlich erweitert und eine Datenbank "Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus" online gestellt. Sie enthält Informationen über Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale sowie Bildungsstätten und Initiativen zur Gedenkarbeit. Unser Förderverein Mahnmal Koblenz freut sich, dass der Bundeszentrale damit nach längeren Vorarbeiten eine hervorragende Plattform zur Gedenkarbeit online gelungen ist und dass unser Verein von Anfang an und recht umfangreich dort präsent ist.
 
Lesen Sie nachfolgend die Information der Bundeszentrale zu dieser Datenbank:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, geht die bundesweite Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung „Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus“ online. Ab sofort kann auf sie unter www.bpb.de/erinnerungsorte zugegriffen werden. Die Datenbank enthält Informationen über Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale sowie Bildungsstätten und Initiativen, die an Menschen erinnern, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind. Dokumentiert sind Gedenkstätten unmittelbar an den Orten des Geschehens, auf dem Gelände von Konzentrationslagern, Außenlagern, an Orten von "Arbeitserziehungs-", "Jugendschutz-", und "Sonderlagern", in Gefängnissen, in Hinrichtungsstätten der NS-Justiz, in Synagogen und anderen Gebäuden früheren jüdischen Lebens und späterer Verfolgung, an Orten der Euthanasie, oder auf Friedhöfen und anderen Tatorten der Verfolgung. Zusätzlich enthält die Datenbank Online-Angebote, die neue Formen des Gedenkens und Lernens ermöglichen.

Sie können in der Datenbank nach Schlagwörtern suchen, nach Typen (Museum, Bildungsstätte etc.) oder nach Ort. Auch eine Eingrenzung auf Ihre Umgebung ist möglich. Die Bundeszentrale für politische Bildung arbeitet zurzeit an einer Applikation (App) für Mobiltelefone, so dass bald auch unterwegs Erinnerungsorte in der Umgebung gesucht und angezeigt werden können.

Wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich für Ihre engagierte Mitarbeit bedanken.

Die Datenbank ist als "work in progress" zu verstehen, das heißt, dass sie immer wieder mit neuen Orten ergänzt werden kann und soll und bestehende Einträge aktualisiert werden können.

Wir möchten Sie daher auch um Ihre zukünftige Mitarbeit bitten: sollten sich wichtige Informationen ändern, Ihnen noch Fehler auffallen, Sie Ihre Einrichtung noch nicht finden oder Sie weitere vorschlagen möchten, melden Sie sich bitte bei uns (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Mit besten Grüßen

im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung

Hanna Huhtasaari und Jana Satler


Hanna Huhtasaari
Bundeszentrale für politische Bildung
Fachbereich Print / FBD
Adenauerallee 86
53113 Bonn

Tel +49 (0)228 99 515-226
Fax +49 (0)228 99 515-309

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www.bpb.de

 

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