Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Pater-Eisenkopf-Preis für Hans-Zulliger Schule in Koblenz-Lützel.

Am 10. April 2016 verlieh die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz zum 6. Mal seit 2005 den Pater-Paul-Eisenkopf-Preis. Der Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft, Pater Prof. Dr. Paul Eisenkopf (1939 - 2003) benannt. Er ist mit 1.000 € dotiert und wird alle zwei bis drei Jahren vergeben. Mit ihm werden Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben bzw. bemühen. Die diesjährige Preisträgerin ist zum dritten Mal eine Schule, die Hans-Zulliger-Schule in Koblenz-Lützel. Sie hat den Förderschwerpunkt Lernen und nimmt Kinder mit festgestelltem Förderbedarf im Bereich Lernen auf. In der Schule ist die Gedenkarbeit integraler Bestandteil des Bildungs- und Erziehungskonzepts. Dazu gehören u.a. die jährliche Teilnahme an der Statio am Mahnmal, die von unserem Förderverein zum internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar am Mahnmal auf dem Reichensperger Platz veranstaltet wird. Die Leiterin der Schule, Frau Renate Schneider, ist Mitglied unseres Vorstandes. Auch von hier aus nochmals der ganzen Hans-Zulliger-Schule und ihrer Leiterin Frau Renate Schneider einen ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung.
 
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Wir von hier - Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz - Nr. 16 vom 22. April 2016

Blick aktuell - Ausgabe Koblenz - Nr. 15/2016  Seite 12

Eine gute Idee und eine gute Realisierung
Ein aufmerksamer Koblenzer, Herr Boris Prilutskiy, der immer mal wieder unser Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz auf dem Reichensperger Platz im Blick hat, hat uns darauf hingewiesen, dass die Blätter mit den Biografien, die wir am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus dort angebracht haben, inzwischen unansehnlich geworden sind. Gleichzeitig hat er seine Hilfe angeboten, um das zu ändern. Gern haben wir vom Förderverein seine Idee aufgegriffen und die Biogrtafien neu und  besser vor der Witterung geschützt hestellen lassen. Vor einigen Tagen hat Herr Prilutskiy diese neuen Blätter mit Draht und mit einer roten Rose am Mahnmal befestigt. Die Blätter sind jetzt schön anzusehen und wetterfest. Immer wieder bleiben Besucher der Stadt am Mahnmal stehen und lesen die Biografien. Die Aktion kam jetzt genau zur richtigen Zeit, denn in der Touristensaison werden noch viele Besucher das Mahnmal mit der kleinen "Ausstellung" sehen können. Lieber Herr Prilutskiy, haben Sie vielen Dank!

 

 

 

 

Fotos:
Das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichensperger Platz - mit den Biografien von zwangsweise Sterilisierten und NS-"Euthanasie"-Opfern aus Koblenz und Umgebung.


 

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