Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Urlaubsreise nach Riga/Lettland

I. Urlaubsvorbereitungen

Studien- und Informationsreisen zu Stätten der Verfolgung und Gedenkorten vertiefen und aktualisieren immer wieder das Wissen um die Verbrechen des Nationalsozialismus und halten auch die Erinnerung an die Opfer wach. Der authentische Ort schafft Betroffenheit und macht Geschichte in gewisser Weise erfahrbar. Mit einer guten Organisation und sachkundiger Leitung sind solche Reisen sehr oft unkompliziert und ein Gewinn. Aber nicht immer hat man die Zeit und die Möglichkeit, mit speziellen Reisen solche Orte zu besichtigen.

Aber auch dann muss man nicht auf einen Besuch ganz verzichten. Eine Alternative bietet eine „normale“ Urlaubsreise, mit der man den Besuch von Gedenkstätten verbindet. Eine solche Reise zu Stätten der Verfolgung erfordert mehr Aufwand, und das Gelingen ist nicht so selbstverständlich wie bei einer „professionellen“ Studien- und Informationsreise. Aber sie lohnt sich schon. Denn einen mehr oder minder intensiven Eindruck von den Gedenkstätten erhält man dabei doch und überdies ist eine solche Reise ein guter Anlass, sich näher mit der Geschichte der Stätten der Verfolgung und den Opfern zu beschäftigen.

So machten sich im Sommer 2017 der stellvertretende Vorsitzende unseres Fördervereins Joachim Hennig und seine Frau auf zu einer Urlaubsreise der besonderen Art. Ihr Reiseziel war das Seebad Jurmala, etwa 20 Kilometer von Riga, der Hauptstadt Lettlands, entfernt.

Karte von den baltischen Staaten heute

 

 

 

 

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Zum Abschluß noch eine kleine Bilder-Serie des Reiseberichts

 

 


 

 

 

 

 

Schöne Anerkennung für unsere Arbeit
 

Im September erhielt unser Förderverein den diesjährigen Koblenzer Bürgerpreis. Der seit einigen Jahren ausgelobte Preis zeichnet besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Neben einer weiteren Preisträgerin aus Koblenz und zwei Preisträgern aus dem Landkreis Mayen-Koblenz würdigt die Auszeichnung unseren Verein für seine langjährige Arbeit zu den Opfern des Nationalsozialismus aus Koblenz und Umgebung. In seiner Laudatio hob der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Koblenz Matthias Nester hervor, dass die Besinnung auf die Vergangenheit eine wichtige Voraussetzung für die Gestaltung der Zukunft ist. Besondere Anerkennung fand dabei unsere Homepage, zumal die Preisverleihung diesmal unter dem Motto stand: "Vorausschauend engagiert: real, digital, lokal." Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig verwies darauf, dass gerade unsere Homepage ein außerschulischer Lernort ist,  der seit mehr als zehn Jahren sehr intensiv von Schülern, Lehrern und historisch Interessierten genutzt wird. "Ohne dieses freiwillige Engagement der Ehrenamtlichen wären wir eine recht farblose Gesellschaft", stellte Vorstandsvorsitzender Nester abschließend fest. Der lokale Bürgerpreis ist mit insgesamt 4.000 € dotiert, den sich die vier Preisträger teilen.

 

Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz - vom 9. September 2017 HIER lesen

Blick aktuell - Ausgabe Koblenz - Nr. 37/2017 vom 14. September 2017 HIER lesen

 

Foto: Blick aktuell

 

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